Mein Bullet Journal im November

Der November war bei mir so voll, dass ich kaum Zeit für viele oder aufwändige Seiten im Journal hatte. Auch solche Zeiten gibt es im Leben und das gute ist, dass so ein Bujo auch in beschäftigten Zeiten weitergeführt werden kann. Ich dachte, das ist eine gute Gelegenheit, euch mal ein paar sehr schnelle und einfache Layouts zu zeigen. Abgesehen vom Cover, da habe ich wieder gebastelt…

01
Cover

Das Monthly Cover aus dem Oktober hat für mich gut funktioniert, sodass ich es für den November übernommen habe. Man muss zwar im Bujo nicht basteln oder künstlerisch aktiv werden, aber für mich ist das einfach manchmal eine schöne Entspannung und wenn ich die Zeit habe, mache ich es gern. Die Goals habe ich wieder auf 3 reduziert, damit es machbar bleibt und darunter die Tasks aus dem Future Log eingetragen.

Fazit: Ich habe das Basteln im Collage-Stil echt für mich entdeckt und muss sagen, dass es mich auch in anderen Bereichen lockerer macht, weil man dabei übt, intuitiv zu arbeiten. Mein Lettering zum Beispiel ist plötzlich ganz ähnlich intuitiv entstanden, das konnte ich vorher nie.

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02
Woche 1

Kurzer Hinweis: In der ersten Woche habe ich noch die letzte Oktober-Woche weiterbenutzt. Deshalb ist Woche 1 schon Woche 2 eigentlich.

Hauptsache es geht schnell. Das war diesen Monat die Devise bei der Gestaltung meiner Wochenübersichten. Sie sollten alle nur mit Fineliner und Marker machbar sein. Gut, ich habe dann noch mit Washitapes verziert, aber das ist kein Muss. Diese schmalen Washitapes gefallen mir total gut, weil sie nicht so viel Platz einnehmen, aber trotzdem dekorativ sind. Ich habe sie euch HIER auch verlinkt (Affiliate-Link).

Fazit: Der Spread hat für mich gut funktioniert, wobei ich bei dieser Art der Wochentage-Übersicht ein Feld mit „next week“ noch ganz gut gefunden hätte. Die Reflexion, die ich sonst immer unterbringe, habe ich aus Zeitmangel diesmal nicht vermisst.

03
Woche 2

Anfang November habe ich ein Seminar zum Thema Zeitmanagement besucht und eins meiner größten Learnings daraus war, dass ich besser Prioritäten setzen muss. Nur so kann ich sicherstellen, dass ich die knappe Zeit in die wichtigen Dinge investiere, die mich voran bringen. Deshalb habe ich diesmal folgendes gemacht: die Aufgaben habe ich in 3 Prioritäten eingeteilt (1. wichtig & dringend, 2. nur wichtig, 3. nur dringend). Die Priorität 1 – Aufgaben habe ich dann in der Wochenübersicht fest einem Tag zugeordnet, an dem ich sie erledigen werde.

Fazit: Ich habe noch nie so fokussiert an den wichtigen Dingen gearbeitet. Natürlich habe ich nicht alle Aufgaben geschafft, aber ich hatte das Gefühl, meine Zeit sehr sinnvoll investiert zu haben und wirklich voran gekommen zu sein. Dieses System ist wirklich empfehlenswert!

04
Woche 3

Eigentlich hätte ich die Version mit der Priorisierung der Tasks gerne weitergeführt, aber ich hatte diesen Spread hier schon vorbereitet. Er ist so etwas wie mein Signature-Spread und ich unterteile die Aufgaben oft auch gerne in Kategorien. Damit behalte ich den Überblick besser, wo die meiste Zeit hinfließen wird. Für den Tracker und die Reflexion hatte ich am Ende aber gar keine Zeit und die Felder blieben diesmal leider leer.

Fazit: Mir ist mal wieder klar geworden, warum man im Bujo nicht vorarbeiten sollte. Man weiß einfach zwei Wochen vorher nicht, was man für eine Wochenübersicht brauchen wird. Ich kann deshalb immer nur empfehlen, macht die Wochen spontan! Das System erlaubt die Flexibilität sowohl in der Struktur, als auch im Aufwand der Umsetzung.

Das war mein Monat November

Das war’s auch schon. Wie angekündigt, sind nicht so viele Seiten entstanden, wie sonst. Aber ich finde daran sieht man auch gut, dass das Bullet Journal auch in sehr turbulenten Zeiten ohne Probleme genutzt werden kann. Die Flexibilität erlaubt, dass Seiten auch mal sporadisch aussehen dürfen, schnell erstellt werden können und sich den jeweiligen Bedürfnissen anpassen. Am Ende ist das Wichtigste: es ist ein Tool, um dich zu unterstützen und keine zusätzliche Bastel-Verpflichtung. Auch mit weniger aufwändigen/schönen Seiten muss man leben können, wenn es wirklich um den Nutzen geht.

Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, wie ein Bujo auch in beschäftigten Zeiten weitergeführt werden kann und dass nicht jede Seite perfekt und aufwändig gestaltet werden muss, um die Vorteile des Bullet Journals zu genießen.

Alles Liebe,
Carolin

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