Mein Bullet Journal im Oktober

„Ich werde in meinem Bullet Journal auf keinen Fall basteln!“ – Ich, noch im September. Und dann das, Oktober war DER Bastelmonat für mein Bullet Journal. Ich habe nicht nur die Collage-Technik für mich entdeckt, sondern auch das Dutch Door Layout als Lösung für unglaublich viele To-Dos. Viel Spaß!

01
Cover & Start-Reflexion

Das Monthly Cover habe ich diesmal ganz intuitiv gestaltet, einfach frei „drauf los“. Die Goals habe ich wie angekündigt auf 3 reduziert, damit es machbar bleibt und unten drunter die Tasks aus dem Future Log eingetragen.

Fazit: Ich bin super zufrieden mit dieser Aufteilung. Die Fragen „worauf freue ich mich?“ und „was wird eine Herausforderung?“ habe ich irgendwie gar nicht vermisst in dieser Monatsvorschau. Der übersichtliche Inhalt mit der freien Gestaltung war für mich jetzt genau das Richtige.

02
Woche 1

Diesen Monat brauchte ich gaaaanz viel Platz für To-Dos. Deshalb habe ich zum ersten Mal das Dutch Door Design ausprobiert. Dabei wird eine (oder wie in meinem Fall mehrere) Seite/n kleiner geschnitten, sodass man innerhalb der Wochen-Doppelseite noch kürzere Seiten zum Blättern hat. So bekommt man mehr Inhalt in einer Doppelseite unter und kann dabei die wesentlichen Dinge wie Tracker, Kalenderübersicht und Wochenziel super im Blick behalten – egal auf welche Zwischenseite man blättert.

Fazit: Bin Fan! In den Zwischenseiten konnte ich super die vielen To-Dos thematisch sortieren und den Überblick besser behalten. Vor allem finde ich gut, das Wochenziel trotzdem permanent präsent zu haben.

03
Woche 2

Das Dutch Door Layout hatte sich bewährt und deshalb habe ich es direkt noch einmal übernommen. Allerdings diesmal nicht mit zwei, sondern nur einer Seite in der Mitte. Das hat in dieser Woche auch ausgereicht.

Fazit: Super!

04
Woche 3

Wenig rosa diesen Monat! Ich fand die Kombination aus hellblau und beige mal ganz schön zur Abwechslung. In dieser Woche hatte ich das Bedürfnis, die Aufgaben mal wieder den Tagen zuzuordnen, um mehr Verbindlichkeit zu schaffen. Mit diesem Layout blieb auch Platz für meine highlights und insights, die ich ja so gerne ausfülle.

Fazit: Die Aufgaben werden für mich nicht wirklich verbindlicher dadurch, dass ich sie den Wochentagen zuordne. Irgendwie mache ich doch immer, was gerade ansteht oder worauf ich Lust habe. Ich wünschte, dieses System würde für mich besser funktionieren. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Thementage zumindest für mich eine Option sind. Dann kann ich innerhalb des Themas immer noch entscheiden, was zuerst gemacht wird. Ein Stück Flexibilität brauche ich anscheinend.

05
Woche 4

Ich habe es trotzdem mit den Wochentagen noch einmal versucht. Diesmal habe ich auch bewusst Dinge reingeschrieben, die ich bereits gemacht habe, und das ganze damit mehr als Erfolgs-Log genutzt als als To-Do-Liste. Irgendwie war das viel zufriedenstellender und ich habe gemerkt, was ich eigentlich geschafft habe.

Fazit: Den Fokus auf das Geschaffte zu legen, fühlt sich gut an. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Kombination aus der Task-Sammlung im Dutch Door Layout mit einer Wochentags-Geschafft-Liste für mich toll wäre. Probiere ich im November bestimmt mal aus.

06
Monats-Reflexion

Bastel is back! Dafür kein Washi-Chart diesen Monat, habe ich irgendwie ein bisschen vermisst, aber ich hatte kein Washitape in den passenden Farben parat und habe deshalb kurzerhand ein neues Bewertungssystem entwickelt. Ich werde oft gefragt, woher ich meine Inspiration nehme: Ganz oft schaue ich, was ich da habe und improvisiere damit etwas. So ähnlich wie manche Leute Gerichte aus dem zaubern, was im Kühlschrank ist.

Fazit: Das Basteln hat mir wieder Spaß gemacht. Es ist einfach meditativ, wenn sich eine Seite ganz frei entwickeln darf. Man darf einfach keine Angst vor Hässlichkeit haben. Ich meine, zur Not würde ich die Seite einfach zukleben und noch mal neu anfangen. So what.

Das war mein Monat Oktober

Mein Bastelmonat geht vorbei. Der Knoten für Collagen-Gestaltung ist bei mir geplatzt, das ist aus Sicht meines Design-Studiums richtig toll, ich wollte das nämlich schon immer können, habe aber irgendwie eine Hemmschwelle gehabt, die jetzt weg ist. Übrigens ist mein allererstes Bullet Journal jetzt voll und ich werde bald ein brandneues Buch einweihen. Spannend!

Ich hoffe, ich konnte euch ganz viel Inspiration für euer eigenes Bullet Journal geben!

Eure Carolin