MIT DEM GANZEN KOPF AN DERSELBEN STELLE

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Seit ich mit meinem Achtsamkeitskalender arbeite, versuche ich auch viel bewusster mit meiner Zeit umzugehen und auch mal Pausen zuzulassen. Also habe ich gestern Abend angefangen, ein Hörbuch zu hören (nachdem mir die meisten Podcasts zu schrill oder zu einschläfernd waren). Vorlesen habe ich als Kind geliebt — stundenlang konnte ich aufmerksam zuhören und voll und ganz in die Geschichte eintauchen. Und heute? Schnell noch Instagram checken…vielleicht noch ganz kurz die Mails? Eigentlich könnte ich auch parallel schnell das Kapitel über Mediävalziffern lesen und dann nebenbei ein bisschen klicken. Moment, lesen? Ich bekomme gerade VORgelesen und merke, dass ich bereits seit 10 Minuten den Anschluss verpasst habe. Und schon fallen in der Geschichte Namen, die ich nicht mehr zuordnen kann.

WANN HABE ICH EIGENTLICH VERLERNT, ZUZUHÖREN, OHNE DABEI „NOCH SCHNELL“ NEBENBEI DIE TO-DO-LISTE ABARBEITEN ZU WOLLEN?

Ich habe tatsächlich das komplette Programm, bestehend aus: Licht aus, Kerze an, Tee vor die Nase, Bildschirm aus & Handy auf Flugmodus, gebraucht, um zuzuhören.

Voll und ganz.
Und es war schön.

Mein Kopf unternimmt zwar auch ohne technisches Gerät noch oft Ausflüge auf die To Do’s und Orga-Listen, aber ich glaube, mit etwas Übung werde ich auch das Zuhören wieder lernen. Denn das möchte ich wieder können:

Mit dem ganzen Kopf an derselben Stelle sein.